Ein neuer Tag unterwegs. So langsam ist eine Routine entstanden und ich packe und verstaue im Marco Polo alles wie ein Einmann Formel 1 Boxen Team. Zumindest nach dem Ausschlafen und einem Kaffee.
Erster Punkt des Tages wird ein Stop in Henningsvær. Wie die meisten Städtchen hier baut es sich rund um einen kleinen Hafen auf, in dem Fischkutter dominieren. Henningsvær hat ein kleines Stadion. Es ist einer schöner Fussballrasenplatz, der tatsächlich viele Neugierige anlockt. Er ist nämlich auf einer kleinen vorgelagerten Halbinsel, welche nicht soviel größer ist als diese Sportanlage. Kann man übrigens auch auf Googlemaps schön sehen. Um das Stadion herum stehen wie so oft auf den Lofoten Gestelle, an denen Fisch trocknet. Das irritiert bestimmt gegnerische Mannschaften, die vom Festland kommen, wer weiß?! Leider spielt niemand Fußball zum Zeitpunkt meines Besuchs und einsetzender Regen verhindert ein schönes Drohnenfoto von oben. Aber es gibt ja auch so noch viel zu entdecken. Weiter gehts nach Solvaer, eine der großen Städte auf den Lofoten. Natürlich wieder ein Hafenstadt. Die Stadt ist aber nur teilweise schön, die Gewerbegebiete sehen eben so aus, wie sie überall aussehen. Der Regen will noch nicht wieder abklingen, daher laufe ich zur Magic Ice Bar. Die gibt es mittlerweile an diversen Orten. Eiskünstler kreieren den Bar Raum aus Eis mit vielen Skulpturen, Bildern etc. und die Drinks gibt es dann auch aus Eisgläsern. Damit man nicht friert, gibt es am Eingang auch einen warmen Umhang sowie Handschuhe dazu. Echt super schön gemacht. Hier auf den Lofoten finden sich dem Ort zuliebe auch im Eis Wikinger und entsprechende Götter wieder. Da hat sich der Besuch im Wikingermuseum doch echt gelohnt. Ein wenig hab ich noch die Raftsundet Strait erkundet und versucht einen Blick auf den Trollfjord zu erhalten. Aber das Wetter wollte nicht so richtig mitmachen. Aber ein Hurtigruten Schiff fuhr gerade auf dieser Route zwischen den Lofoten hindurch. Als es näher kam, konnte man sehen, dass es den Namen „Nordkapp“ trug. Also, das nehm ich mal als gutes Zeichen und Ruf des Nordens. Es ist noch eine weite Strecke, aber täglich kommt das Nordkapp ein wenig näher...
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