Eine stürmische Nacht in Bodø geht vorbei. Und damit ist Regen und Wind gemeint, der Marco Polo hat in der Nacht doch ein wenig geschaukelt.
Heute steht wieder eine kleine Seereise an, aber die Fähre geht heute nur einmal und das nachmittags. Da die Strecke aber gut nachgefragt ist, stelle ich mich zeitig an. Derweil kann man ja noch das Treiben im Hafen beobachten. Und da ist was los, da auch ein Hurtigruten Schiff da ist und einige Gäste den Aufenthalt für einen schnellen Landgang nutzen. In der Fahrzeugschlange kann man außerdem Smalltalk machen und neue Leute kennenlernen. So zum Beispiel Liechtensteiner und Schweizer... Über Route und Tips kommt man immer gut ins Gespräch. Auch Radfahrer und Wanderer finden sich nach und nach für die Abfahrt der Fähre ein. Das Ziel für mich und die Fähre ist übrigens Moskenes auf den Lofoten. Auf der 3,5 Stunden langen Fahrt fährt die Fähre zunächst an ganz vielen kleinen und großen Inseln vorbei, dann raus aufs Meer bis vorne dann die Lofoten auftauchen. Die Strecke kann es in sich haben, wer das mal sehen möchte: Auf YouTube gibt es diverse Eindrücke zu den Sturmfahrten. Der Kapitän erinnerte bei seiner Begrüssungsansage auch daran, bei den Autos die Handbremse fest anzuziehen. Heute meinte es die See aber gut, es schwankte nur leicht und Seekranke waren nicht zu sehen an Bord. Was auch ganz ok ist...
Auf den Lofoten angekommen, stürmt die großen Karawane an Wohnmobilen und Urlaubern die Insel...
Ich fahre in einer Art kleinem Stau direkt auf den Campingplatz am Hafen in Moskenes. Erstmal gemütlich ankommen.
In einer Gruppe der neuen Bekanntschaften gibt dann noch jemand einen Schluck auf die Lofoten aus. Nette Runde. Dann „Cheers auf die Lofoten“ und ich bin gespannt, was es die nächsten Tage so zu entdecken gibt....
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen