Auf der Suche nach einem Platz für einen gemütlichen Sonntag finde ich die Marina von Arvika. Der Hafen gilt als der innerste Hafen Schwedens am einzigen Inlandsfjord. Tatsächlich kann man über die Kanäle und Seen von Arvika bis zur Ostsee gelangen. In der Marina von Arvika kann man aber nicht nur mit Schiffen und Booten anlegen, es gibt auch Plätze für Camper mit kleinen Holzterrassen, welche auch wie Stege aussehen. Also lege ich an so einer Terrasse an und genieße Sonne sowie den Ausblick aufs Wasser. Es ist ein klarer Tag und eine klare Nacht. Und in der klaren Nacht spiegelt sich der Vollmond im Wasser. Ausgeruht starte ich dann in die neue Woche. Entlang des Vänern See geht es in Richtung Göteborg bis nach Trollhättan. Hier kann man auch die Wasserwege Schwedens bewundern. Es gibt 3 Generationen von Schleusen, die hier Schiffe vom Kattegat kommend 32m in die Höhe bringen müssen zur Weiterfahrt zum Vänern See. Die erste Generation Schleusen war von 1800, die zweite Generation von 1844. Diese beiden Generationen kann man noch sehen, sie werden aber nicht mehr benutzt. Die heutigen Schleusen sind von 1916 und heben die Schiffe in 4 Etappen an. Oder lassen sie runter, je nach Richtung. Und das Ganze ist echt imposant. Segelyachten, die in die Schleusenkammern einfahren, schauen nur mit der Mastspitze oben raus. Um sich alles anzusehen, führt ein Rundweg entlang der verschiedenen Schleusengenerationen runter und wieder hoch. Also eine kleine „Bergtour“ für Zuschauer. Aber schön, um sich einfach mal die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen…
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