Endlich sind die letzten Aufgaben bei der Arbeit erledigt und somit kann der Urlaub beginnen. Und dazu müssen noch die letzten Sachen in die rollende Ferienwohnung geladen werden. Diesmal nicht nur meine eigenen, denn die anstehende Reise werde ich mit Freunden unternehmen, die noch einen weiteren Camper gemietet haben.
Es soll wieder nach Norwegen gehen. Auf dem Hinweg werden wir dazu Dänemark durchfahren nach Hirtshals, um dort die Fähre nach Norwegen zu nehmen. Dazu geht es am ersten Tag der Reise erstmal bis kurz vor die dänische Grenze.
Ganz in der Nähe von Flensburg (bei dem Namen hört man quasi schon das Plopgeräusch der Bierflaschen der dortigen Brauerei) liegt Husby. Dort haben wir für die Nacht eine kleine Wiese reserviert. Zwischen Bäumen und Feldern ist man vom Grün eingehüllt. Perfekt für die erste Nacht nach dem Alltag, erstmal zum „Runterkommen“.
Eine kleiner Abendspaziergang durch Husby ist schon klein, weil der Ort klein ist. Aber auch sympathisch. Jede Person, die ich treffe, grüßt freundlich mit einem „Moin“. Am Bahnhof in Husby gibt es noch eine kuriose Art des Nahverkehrs zu bestaunen. Ein kleines Warthäuschen mit Sitzbank ist die „Mitfahrbank“. Muss man weiter in einen der Nachbarorte, kann man das entsprechende Schild des Ortes am Wartehäuschen hochklappen und warten, dass man von einem vorbeifahrenden Auto mitgenommen wird.
Abends klingt der erste Tag on the road aus. Wie immer am Anfang räumt man noch dies und das um, sucht nach Dingen. Aber schon bald setzt die Gewohnheit dann wieder ein.






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